07.01.2015, 08:23
(06.01.2015, 22:58)manta link schrieb: Die musst du aber immer nachziehen. Sind dann auch solche Bojen, die von Windsurfern gerne als Wendemarke verwendet werden :o
Und auch wenn es eine schwimmfähige Leine ist - sprich die Leine geht von dir ziemlich direkt zur Oberfläche - so besteht trotzdem die Gefahr, dass du dich darin selbst verhederst.
Variante die ich bevorzuge ist für den Fall dass Verkehr zu erwarten ist, eine normale Signalboje vor dem Auftauchen. Oder besser noch - solche Bereiche meiden.
Das Nachziehen merkt man nicht einmal, hat mich auch verwundert. Andererseits bin ich mit PTG ja eher langsam unterwegs. Die Boje war an einem D-Ring am Jacket eingehängt.
Das mit dem Verhängen stimmt schon, kenne ich vom Speerfischen in Kroatien im Flachwasser - da treibt der Wind die Boje auch mal zwischen die Felsen. Dann muß man zurück und die Boje lösen. Das passiert aber nur an der Oberfläche.
Selbst verheddern: kann ich mir ehrlich gesagt nur schwer vorstellen, also beim Tauchen selber (beim Einstieg muß man schon darauf schauen). Provozieren kann man das sicher - aber wer dreht sich bei einem normalen TG so wirr um sich selber? Ok - ich rede auch von heimischen Seen und ruhigem Fische-Beobachten-Tauchen (was halt meinem Interesse entspricht). Generell bin ich unter Wasser sehr ruhig und eher ökonomisch in Haltung und Bewegung (hektische Streckentaucher sehen weniger und müsssen schneller wieder raus *g*).
Das mit dem Oberflächenverkehr kann ich mir schon vorstellen - und im Normalfall ist mir das auch egal, da ich ja entlang des Grundes am Ufer auftauche. Und im Notfall ginge es mir eh um die Auffälligkeit (nebenbei könnte ich mich daran festhalten (anklinken), sollte z.B. das Jacket nicht aufgeblasen werden), auch gerne von einem Surfer *g*.
Ein weiterer Effekt: so ganz solo bin ich im Normalfall nicht - meine Frau begleitet mich, bleibt halt am Ufer, wenn es ihr zu kalt ist. Und da hat sie mich schön im Blick, ohne daß sie durchgehend nach den Blasen schauen muß.
Gut - da mich das Thema Trockentauchen, trotz jahrelangem Ignorierens, ja geradezu Verweigerung, beginnt zu interessieren, bin ich da vielleicht ohnehin bald redundant unterwegs.
Danke übrigens, daß wir hier so angenehm sachlich diskutieren können. Das freut mich ungemein, ist ja nicht unbedingt www-Standard.
Und es ist gut, daß unterschiedliche Sichtweisen zum Tragen kommen. Klar - ich gehe immer von meinem derzeitigen Standard aus (wenn ich solo tauche, bleibe ich im Flachwasser (also max ~10m), ich tauche nirgends drunter durch oder hinein und ich gehe mit meinem Luftvorrat ähnlich wie ein Höhlentaucher um (Drittelregel). Abr erstens weiß das niemand (wir kennen uns ja nicht persönlich und ich könnte ja wer-weiß-was behaupten) und zweitens (etwas, was ich gerne außer Acht lasse) kann sich mein Interesse ja ändern. Dann wäre es gut, wenn ich auch meine Vorgehensweise überdenke und ggfs. anpasse.